Mittwoch, 25. März 2009

Worum geht es in diesem Blog?

Dieser Blog beschäftigt sich im Rahmen des Kernfaches "Theorien und Methoden der Medienwissenschaft - Philip K. Dicks Medien" mit dem Thema Simulation. Wir, die Blogger, wollen uns basierend auf dem Roman "Simulacra" mit diesem Thema auseinandersetzen. Mal schauen, wohin uns diese Reise führt...

Wer ist eigentlich Philip K. Dick?

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Philip K. Dick wurde 1928 in Chicago geboren und schrieb schon in jungen Jahren zahllose Stories. Vormals Verkäufer in einem Plattenladen in Berkeley, wurde er 1952 hauptberuflich Schriftsteller. Er verfassten über hundert Erzählungen und Kurzgeschichten, sowie mehr als dreißig Romane, von denen etliche als Klassiker der amerikanischen Literatur gelten. So schrieb er unter anderem die Vorlagen zu den Filmen "Blade Runner", "Total Recall", "Minority Report" und "Paycheck". Philip K. Dick starb am 2. März 1982 in Santa Ana, Kalifornien, an den Folgen eines Schlaganfalls.

Hier noch ein paar Zitate über Philip K. Dick:

Philip K. Dick gehört zu den interessantesten, ungewöhnlichsten und intelligentesten amerikanischen Schriftstellern des 20. Jahrhunderts.
-Detlef Diederichsen

Ein Erzählen, das durch die Kraft seines Erfindungsreichtums literarisch wird
-Frankfurter Allgemeine Zeitung


Und eine BBC Dokumentation über PKD auf youtube:

http://www.youtube.com/watch?v=jJehaCfnXHE

Simulacra

Der Roman erschien 1964 unter dem Originaltitel "The Simulacra"; 2005 erschien im Heyne-Verlag eine überarbeitete Neuausgabe in deutscher Übersetzung unter dem Titel "Simulacra".

Worum geht es?

Simulacra, künstliche Wesen in unterschiedlichster Form und Ausprägung dominieren das Leben in der nahen Zukunft: Roboter, Androiden, virtuelle Fernsehfiguren vermitteln den Menschen die Illusion einer wunderbaren Welt. Doch nicht nur das Alltagsleben, auch die Politik wird zunehmend von diesen künstlichen Wesen bestimmt: Oder wie anders ist es zu erklären, dass der amerikanische Präsident nur als virtuelles Aushängeschild für die Herrschaft eines geheimnisvollen "Rates" fungiert? Oder dass die First Lady schon seit siebzig Jahren dieselbe ist und trotzdem wie zwanzig aussieht? Und wer ist der mysteriöse Mann, der in der Zeit vor- und zurückzuspringen scheint und vor einem Anschlag auf die Regierung warnt?

Bin ich ein Mensch? Oder glaube ich nur, ein Mensch zu sein? Nichts hat Philip K. Dick so sehr fasziniert wie diese Frage. Und im Gegensatz zu anderen Autoren hat er wirklich ernsthaft nach einer Antwort gesucht
-Los Angeles Times

Simulation

die; -, -en: 1.Verstellung. 2. Vortäuschung [von Krankheiten]. 3. Nachahmung (in Bezug auf technische Vorgängen).

aus: Duden Fremdwörterbuch, 6. Auflage: Mannheim 1997.

Hier noch der Eintrag bei Wikipedia:

http://de.wikipedia.org/wiki/Simulation

Dieser erste Blog-Eintrag soll nun der Grundstein unseres Weges sein, den wir in diesem Semester beschreiten werden. Wir wünschen allen Lesern eine spannende Zeit und viel Spaß!
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Die simulierte Welt des Philip K. Dick

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Zuletzt aktualisiert: 2. Jul, 10:15

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